Hanerau-Hademarschen

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Heimatmuseum

Das Heimatmuseum Hanerau-Hademarschen ist das zweitgrößte Museum im Kreis Rendsburg-Eckernförde und wurde 1984 eröffnet. Ursprünglich aus einer Sammlung von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den Ostprovinzen entstanden, wurde es im Laufe der Jahre immer wieder erweitert.

So enthält das Heimatmuseum heute neben der Flucht und Vertreibung eine breite Themenvielfalt – von der prähistorischen Siedlungskultur in der Region Hanerau-Hademarschen über historisches Handwerk und Werkstätten, die Kultur-, Kirchen-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Ortes, eine „Storm-Stube“ zum Wirken des Dichters in seinem Alterssitz in Hanerau-Hademarschen, den Bau des Nord-Ostsee-Kanals, die Entwicklung der Landwirtschaft im 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts, den Schulunterricht in der Kriegs- und Nachkriegszeit, bis hin zur Entstehungsgeschichte des Museums.

Die Dauerausstellung wird durch wechselnde Sonderausstellungen, ein Archiv und eine Bibliothek ergänzt. Mit diesem Profil reicht das Museum weit über ein klassisches Heimatmuseum hinaus: Es stellt für den Ort und seine Bewohner ein elementares Gedächtnis ihrer Region dar. Mit den „Museumskindern“ – Schülerinnen und Schüler aus Hanerau-Hademarschen – wurde ein Konzept entwickelt, mit dem das Museum auch für junge Besucher erlebbar gemacht wird. Weiterhin werden im Museum Kulturthemenpfade vorgestellt, auf denen die Besucher die Geschichte und Landschaft der Region kennenlernen können.

https://www.hanerau-hademarschen.de/freizeit-kultur-soziales/heimatmuseum/


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